© 2010-2018  by www.westafrikaportal.de & alatif-design  Ingo Abdullatif Müller  

Home Länder Geschichte Politik Wirtschaft Wissen Kultur Reise Service


ImpressumKontaktDatenschutzSponsoren & PartnerReferenzen


Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Tumblr teilen Auf LinkedIn teilen Per E-Mail senden Drucken



Wirtschaft    Wirtschaftsnews 2018

Wirtschaftsnews Westafrika 2018



Côte d’Ivoire 30.01.2018

IVECO und IVECO BUS liefern mehr als 550 Busse nach Abidjan

Die Verkehrsbehörde von Abidjan in der Republik Côte d’Ivoire hat einen Auftrag über 400 Crossway-Busse mit Niederflur-Einstieg von IVECO BUS unterzeichnet und mit einem weiteren Auftrag über 50 Crealis-Erdgasbusse Geschichte geschrieben. Darüber hinaus hat die Behörde mit IVECO einen Vertrag über die Lieferung von 105 Müllfahrzeugen geschlossen, die im hauptsächlich in Abidjan und Umgebung für die Müllentsorgung von etwa 1,7 Millionen Einwohnern eingesetzt werden sollen.

Der Vertrag für die Fahrzeuge zur Müllentsorgung kam zwischen IVECO und ECOTI S.A. zustande und umfasst 105 Fahrzeuge, davon 30 Daily (Transporterbaureihe), 21 Eurocargo (mittelschwere LKW) und 54 Trakker (Schwer-LKW). Die Fahrzeuge sollen in Abidjan und Umgebung eingesetzt werden. Den Aftersales-Service übernimmt die Moroccan Premium Group, der IVECO-Händler für Westafrika.

Den Vertrag über die 450 Busse schloss IVECO BUS mit der Stadt Abidjan. Der Vertrag kam mit der Verkehrsbehörde SOTRA (Société des transports Abidjanais) der Stadt zustande, die ihre Fahrzeugflotte damit praktisch verdoppelt. Bestellt wurden 400 Crossway-Busse LE (low entry) mit Niederflur-Einstieg und einer Länge von 12 Metern sowie 50 Crealis-Stadtbusse mit Erdgasantrieb, Gelenkbusse mit 18 m Länge.


Côte d’Ivoire 18.01.2018

Ausbau des Tourismussektors

Die Côte d'Ivoire hat beschlossen, 3 Billionen CFA-Francs (ca. 4,5 Milliarden Euro) in den Tourismussektor zu investieren. Der Tourismus soll zum drittgrössten Wirtschaftszweig des Landes ausgebaut werden und die Côte d'Ivoire in naher Zukunft zur fünftgrössten Reisedestination Afrikas machen. Aktuell werden mit dem Tourismus nur 5,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts erwirtschaftet. 120.000 Menschen arbeiten in diesem Sektor. Die Côte d'Ivoire hat ca. 24 Millionen Einwohnern, so das noch genug Potential für den Ausbau dieses Wirtschaftszweigs steckt.

Investiert wird das Geld in den Bau von Hotels an der Küste und auch im Inland.  Dort sollen in neu geschaffenen Tierreservaten und Naturparks einige Hotels entstehen. Vergnügungsparks, eine Marina in Abidjan (bereits im Bau) und neue Sporteinrichtungen in der Hauptstadt Yamoussoukro sind ebenfalls geplant.

Die Côte d'Ivoire hat als Ziel, Low-Cost-Flugverbindungen und Charterflüge in das Lande zu holen. Auf Gesetzesseite will die Côte d'Ivoire an der Deregulierung des Luftverkehrs arbeiten. Dafür braucht man man auch die Hilfe bei Reiseveranstaltern.


Berlin 17.01.2018

Entwicklungsminister Müller will nur nachhaltigen Kakao verarbeiten lassen

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will in fünf Jahren nur noch nachhaltigen Kakao verarbeiten lassen. "Wir nehmen es noch viel zu oft hin, dass unser Kaffee oder unser Kakao für einen Tagelohn von 50 Cent in Westafrika geerntet wird", erklärte Müller am Mittwoch im Vorfeld der Grünen Woche. Das Bundesentwicklungs-ministerium will auf der Messe ein Programm für nachhaltig produzierten Kakao vorstellen.

"Wenn die Bauern und ihre Familien vom Kakaoanbau nicht leben können, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn sie zu uns kommen", erklärte Müller weiter. Das Programm werde gemeinsam mit mehr als 20 Partnern wie der Welthungerhilfe, dem WWF und Fairtrade vorgestellt. Unter anderem werde die Präsidentin der Kakaobauern-Vereinigung der Côte d'Ivoire, Oussou Brou N'Goran, begrüsst.

Am Beispiel Kakao werde der Weg von der Kakaoplantage bis zur Schokolade gezeigt. Deutschland ist demnach Exportweltmeister von Schokolade. Handlungsbedarf bestehe, weil für Kakaobauern vor Ort umgerechnet nur wenige Cent pro Tafel blieben.



Quellen: Pressemeldungen verschiedener Nachrichtendienste





Wirtschaftsticker 2018




SMA liefert Technologie in das größte PV-Kraftwerk in Westafrika 03.12.2018

Quelle: https://www.pv-magazine.de


Schokoladeproduzenten brechen ihre Versprechen 07.12.2018  

Quelle: https://bazonline.ch


Westafrika: Der aufstrebende Stern am Goldhimmel

04.12.2018

Quelle: https://www.wallstreet-online.de


Nexus Gold erwirbt Projekt Dakouli 2 im Grünsteingürtel Boromo-Goren in Burkina Faso

Quelle: https://www.openpr.de/news


Für China ist Afrika ein Zukunftsmarkt 23.07.2018

Quelle: https://diepresse.com


China verdrängt Frankreich aus dessen ehemaligen afrikanischen Kolonien 20.07.2018

Quelle: https://de.sputniknews.com


Pressemitteilung 30.01.2018

Starkes Engagement für nachhaltigen Kakao

(Bonn) Bei den zahlreichen Aktivitäten der deutschen Süsswarenindustrie für einen nachhaltigen Kakaoanbau stehen die Professionalisierung des Kakaoanbaus und eine damit einhergehende Verbesserung der Lebensverhältnisse der Kakaobauern und ihrer Familien, insbesondere in Westafrika, im Vordergrund. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette.

Noch vor wenigen Jahren mussten Verbraucher, die Schokolade aus nachhaltig angebautem Kakao kaufen wollten, lange suchen. Nur drei Prozent betrug der Anteil bei der ersten Erhebung des Bundesverbandes der Deutschen Süsswarenindustrie e.V. (BDSI) bei seinen Mitgliedsunternehmen im Jahr 2011. Die Situation hat sich seitdem erheblich verbessert. Derzeit liegt der Anteil an nachhaltig erzeugtem Kakao in den in Deutschland verkauften Süsswaren bereits bei 45 Prozent.

Der BDSI hat seine bisherigen Nachhaltigkeitsziele heraufgesetzt und empfiehlt seinen Mitgliedern, den Anteil nachhaltig erzeugten Kakaos in den in Deutschland verkauften Süsswaren auf 60 Prozent im Jahr 2020 zu erhöhen. Bis zum Jahr 2025 sollte der Anteil 75 Prozent betragen. Diese Zielvorstellung ist von bester Absicht der deutschen Süsswarenhersteller getragen, kann aber nur durch das Zusammenwirken aller an der Wertschöpfungskette Beteiligten von den Anbauländern bis zum Verbraucher erreicht und nicht von den Herstellern allein gewährleistet werden.

Wesentlich zum bisherigen Erfolg beigetragen hat die Arbeit des "Forum Nachhaltiger Kakao", einer 2012 gegründeten Gemeinschaftsinitiative. Neben Mitgliedern aus der Schokoladen- und Süsswarenindustrie sowie des Lebensmittelhandels engagieren sich in dieser Organisation u. a. auch die Bundesregierung und standardsetzende Vereinigungen wie Fairtrade und die Rainforest Alliance.

Angesichts der enormen Herausforderungen beim Kakaoanbau, vor allem in Westafrika, ist das gemeinsame Eintreten für Nachhaltigkeit ein beeindruckendes Beispiel dafür, was in nur wenigen Jahren durch koordinierte Zielstrebigkeit erreicht werden kann. Das "Forum Nachhaltiger Kakao" ist deshalb auch von der Bundesregierung als Leuchtturmprojekt der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie für das Jahr 2016 ausgezeichnet worden.


Quelle: Bundesverband der Deutschen Süsswarenindustrie e.V. (BDSI)


Pressemitteilung 24.01.2018

Lokaltermin EU-Milchpulverlager / Was kann die EU-Intervention realistisch leisten und was nicht?

(Brüssel) Mit knapp 380.000 Tonnen liegt aktuell eine sehr grosse Menge an Milchpulver in der EU-Intervention. Um sich ein Bild von zunächst auch nur einigen tausend Tonnen machen zu können, besichtigten EU-Politiker und der Vorstand des European Milk Board heute das belgische Milchpulverlager Vincent Logistics in Herstal. Hier stapeln sich derzeit 12.600 Tonnen Milchpulversäcke und warten auf ihre Weiterverwendung.

Romuald Schaber, Präsident des European Milk Board, möchte die Intervention an sich nicht verteufeln. "Durch die Intervention lassen sich sicherlich saisonal bedingte Mehrmengen auffangen und umverteilen. Es macht Sinn, Milchpulver bei Produktionsspitzen abzuschöpfen und zu einem späteren Zeitpunkt, sobald der Markt sich wieder entspannt hat und die Nachfrage steigt, zu verkaufen". Allerdings sei die Intervention kein vollwertiges Kriseninstrument, um einen chronisch instabilen Markt im Gleichgewicht zu halten, so der Vorsitzende des europäischen Milcherzeugerverbandes. Die übervollen Lagerbestände zeigen klar auf, dass die Intervention nicht als permanentes Kriseninstrument tauge. Das Milchpulver steht einer langfristigen Markterholung entgegen.

Das European Milk Board setzt sich für eine generelle Reduktion der Interventionsmengen von derzeit 109.000 Tonnen pro Jahr und eine gleichzeitige Anhebung des Interventionspreises ein. "Das Interventionspulver muss zu einem stabilen Preis verkauft, d.h. das Pulver darf nicht verramscht werden", betont Erwin Schöpges, belgisches EMB-Vorstandsmitglied. Denkbar wäre es auch, die aktuellen Lagerbestände auf alternativen Wegen marktunschädlich zu räumen.

Wie EU-Agrarkommissar Phil Hogan auch in seinen Leitlinien für die neue GAP "The Future of Food and Farming” fordert, braucht es einen robusten Rahmen für den Agrarsektor, um Risiken und Krisen erfolgreich entgegen zu treten. Dazu sind effiziente und passende Instrumente unerlässlich.

Auch für Bocar Diaw, Präsident des senegalesischen Milchbranchenverbands FENAFILS, zeichnen die randvollen Regale mit Milchpulversäcken ein unheilvolles Bild: "Wenn viel Milchpulver aus der EU, egal ob aus der Intervention oder direkt von den Verarbeitern nach Westafrika gelangt, geht das zu Lasten unserer heimischen Milcherzeuger." Erst im Oktober 2017 hatten daher Vertreter mehrerer westafrikanischer Staaten sowie befreundeter europäischer Erzeuger eine Deklaration unterzeichnet, die sich gegen die massiven Exporte von europäischem Magermilchpulver nach Westafrika wendet. Der senegalesische Milcherzeuger richtet in seiner Grussbotschaft klare Worte an die anwesenden EU-Politiker: "Die Überproduktion muss innerhalb der Europäischen Union reguliert werden - Hört auf , das Problem nach Westafrika zu verlagern!"


Quelle: European Milk Board (EMB)