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Politik




Politik mit den westafrikanischen Ländern

Seit dem Ende der Kolonialzeit vor 50 Jahren, und der Unabhängigkeit vieler westafrikanischer Staaten von den europäischen Mächten, haben sich die politischen Strukturen in den einzelnen Ländern doch sehr unterschiedlich entwickelt. Dies resultiert aus verschiedenen Faktoren heraus. Dabei ist auch zu erwähnen wie die Länder Westafrikas unterschiedlich verwaltet wurden. Es sind primär besonders die wirtschaftlichen Interessen der ehemaligen Kolonialmächte zu nennen, die je nach Land, mehr oder weniger stark ausgeprägt waren. Sekundär sind die Einflüsse auf die jeweiligen neuen Regierungen zu berücksichtigen, um weitere politische Direktiven im europäischen Sinn durchzusetzen. Des weiteren spielen die vielen Ethnien mit ihren unterschiedlichen Lebensweisen und Sprachen eine Rolle. Würde man die Völker Westafrikas nach den Sprachen und ihren traditionellen Herkünften darstellen, so würde die politische Landkarte anders aussehen als sie heute ist.


Wirklich politisch Unabhängig sind die Staaten Westafrikas bis heute nicht. Europa hält durch wirtschaftliche Interessen immer noch eine grosse Machtfülle über die westafrikanischen Länder. Die Folgen spielen sich dann einer für Westafrika negativen Politik wieder. Daraus resultierende Bürgerkriege und Revolten, mit vielen toten und verletzten Personen, werden dafür billigend in Kauf genommen.


Wirtschaftspolitisch ist man darauf bedacht die Rohstoffe zu bekommen die man benötigt, und das möglichst billig. Die Existenzen die in Westafrika hinter den Exporten stehen interessiert fast niemanden. Hauptsache man bekommt das was man möchte.  Es wird meistens nur dann gehandelt wenn es zu grossen Eskalationen kommt. Wenn ein Machthaber nicht mehr zu halten ist, versucht man sich mit dem nächsten zu Arrangieren, um weitermachen zu können wie bisher.

 

Vielfach wird die Not der Leute durch Korruption ausgenutzt um Interessen im politischen und wirtschaftlichen Sinn durchzusetzen. Noch nie hat ein Machthaber Vermögen und Reichtum mit ins Grab genommen. Durch Ausbeutung werden Leben, Gesundheit und ganze Familien vernichtet.


Die Länder Westafrikas können sich politisch und wirtschaftlich nur dann richtig entfalten, wenn sie sich zu ihrer eigenen Identität bekennen, mit ihren eigenen stärken Selbstbewusst agieren und mit ihren vielen tausendjährigen Erfahrungen in wirklich freier Bestimmung handeln können.


Schlagzeilen Westafrika News



Liberia 10.10.2017

Wahlen in Liberia

Bei der Wahl am heutigen Dienstag sind rund 2,2 Millionen Liberianer aufgerufen, ein neues Parlament und einen neuen Präsidenten zu wählen. "Die Wahlen werden zeigen, dass Liberia unumkehrbar den Weg eingeschlagen hat, den Frieden zu bewahren und seine junge Demokratie zu festigen", sagte die nach zwei Perioden aus dem Amt scheidende Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf. Die 72-Jährige war 2011 für ihre Arbeit zur Befriedung des von 14 Jahren Bürgerkrieg zerrütteten Landes mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Mehr ›››


Mali 24.09.2017

Drei UNO-Soldaten bei Explosion getötet

Bei einem Sprengstoffanschlag in Mali waren am Sonntag mindestens drei UN-Blauhelmsoldaten getötet worden. Wie der Stabilisierungseinsatz der UNO in Mali (MINUSMA) mitteilte, gab es ausserdem fünf Schwerverletzte bei dem Attentat auf einen von den Blauhelmen eskortierten Konvoi auf der Strecke zwischen den Städten Anefis und Gao. Mehr ›››


Togo 20.09.2017

Toter und Verletzte bei Protesten in Lome

Die Proteste der Opposition gegen den Präsidenten des westafrikanischen Staats Togo waren gewaltsam eskaliert. Ein etwa zehn Jahre altes Kind war getötet worden und 25 weitere Menschen verletzt, hiess es am Mittwochabend aus Regierungskreisen in der Hauptstadt Lome. Mehr ›››


Togo 08.09.2017

Togos Regierung schaltet mobiles Internet ab

Wegen Massenprotesten unzufriedener Bürger hat die Regierung in Togo laut Medien das mobile Internet abschalten lassen. Damit soll offenbar die Organisation weiterer Demonstrationen und die Berichterstattung darüber erschwert werden. Mehr ›››


Burkina Faso 14.08.2017

Mindestens 17 Tote bei Überfall auf Restaurant

Bei einem Überfall auf ein Restaurant in Ouagadougou sind nach offiziellen Angaben mindestens 17 Menschen getötet worden. Das berichteten örtliche Medien in Burkina Faso am frühen Montagmorgen unter Berufung auf Kommunikationsminister Remis Dandjinou. Mehr ›››


Sierra Leone 14.08.2017

Hunderte Tote bei Erdrutsch in Sierra Leone

Überschwemmungen haben im westafrikanischen Staat Sierra Leone eine Schlammlawine ausgelöst. Nach Krankenhausangaben sollen mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen sein. Bisher sind 312 Todesopfer gezählt worden und die Zahl droht weiter zu steigen, sagte ein Sprecher des Roten Kreuzes am Montag. Mehr ›››


Senegal 31.07.2017

Regierungskoalition im Senegal erklärt sich zu Wahlsieger

Die Regierungskoalition von Präsident Macky Sall hat sich zum Sieger der Parlamentswahl im Senegal erklärt. Die BBY-Koalition habe 42 von 45 Wahlkreisen gewonnen, sagte Ministerpräsident Mahammed Boun Abdallah Dionne am Montag der Nachrichtenagentur APS vor der offiziellen Bekanntgabe der Ergebnisse der Wahl vom Sonntag. Mehr ›››


Mali 20.06.2017

Al-Kaida-nahe Gruppe bekennt sich zu Anschlag in Bamako

Bei einem islamistisch motivierten Anschlag auf ein bei Ausländern beliebtes Hotel in Mali sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Eine mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbundene Gruppe bekannte sich zu der Tat. Mehr ›››


Côte d'Ivoire 16.05.2017

Soldaten in Côte d'Ivoire haben ihre Revolte beendet

Nach einer neuerlichen Soldatenmeuterei in Cote d'Ivoire waren in den Städten Abidjan und Bouake erneut Schüsse gefallen. In der zweitgrössten Stadt Bouake, war am Sonntag ein Mensch getötet worden. Mehr ›››


Gambia 07.04.2017

Opposition holt bei Parlamentswahl absolute Mehrheit

Bei der Parlamentswahl im westafrikanischen Gambia hat die langjährige Opposition des Landes die absolute Mehrheit erreicht. Die Vereinigte Demokratische Partei (UDP) gewann 31 von 53 zur Wahl stehenden Sitzen in der Nationalversammlung, wie die Wahlkommission am Freitag in Banjul bekannt gab. Mehr ›››


Gambia 28.02.2017

Präsident Barrow tauschte Militärführung aus

Der neue Präsident Gambias, Adama Barrow, hat den Militär-Oberbefehlshaber Ousman Badjie entlassen und durch seinen Vertrauten Masanneh Kinteh ersetzt. Mehr ›››


Gambia 21.01.2017

Ex-Präsident Jammeh ins Exil geflogen

Mehrere Wochen nach seiner Wahlniederlage hat Gambias bisheriger Präsident Yahya Jammeh sein Land verlassen und damit eine drohende gewaltsame Eskalation vermieden. Jammeh flog am Samstagabend von der Hauptstadt Banjul in Richtung Guinea ab. Er wurde vom Präsidenten Guineas, Alpha Condé, begleitet. Mehr ›››


Gambia 20.01.2017

Verhandlungen über Rücktritt von Präsident Jammeh

Unter dem militärischen Druck afrikanischer Staaten hat sich der langjährige Präsident Gambias, Yahya Jammeh, zum Rücktritt bereit erklärt. Er habe sich dazu mit gutem Gewissen entschieden, erklärte der bei den jüngsten Wahlen unterlegene Politiker am Samstag in einer Fernsehansprache.

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Weitere ausführliche Informationen zu politischen Themen und aktuelle Meldungen finden sie in der folgenden Rubrik:


Westafrika Aktuell

Politik in Benin


Politische Parteien in Benin

Der westafrikanische Staat Benin hat ein Mehrparteiensystem. Politische Parteien spielen in Benin nur eine untergeordnete Rolle, im Vergleich mit Einzelpersönlichkeiten, Ethnien und regionalen Mächten. In Benin ist ein Trend zum Zusammenschluss von Parteien zu Wahlallianzen erkennbar, so das sich die Anzahl der Parteien im Nationalparlament von 24 im Jahr 1991 auf 12 halbiert hat. Von 1961 bis 1963 war die Rassemblement Démocratique du Dahomé die einzige Partei in der damaligen Republik Dahomey. Von 1975 bis 1990 war die Volksrevolutionäre Partei Benins die Einheitspartei in der Volksrepublik Benin.


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung (Assemblée Nationale du Bénin) ist das Parlament im Einkammersystem von Benin. Die Nationalversammlung besteht aus 83 Abgeordneten, die jeweils für fünf Jahre nach dem Verhältniswahlrecht gewählt werden.



Politik in Burkina Faso


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung von Burkina Faso ist das Parlament im Einkammersystem von Burkina Faso. In das Parlament werden 111 Abgeordnete für jeweils fünf Jahre gewählt. 1995 bis 2002 war es Unterhaus in einem Zweikammersystem, seit der Abschaffung des Oberhauses ist es die einzige Kammer. Es befindet sich in der Hauptstadt Ouagadougou.



Politik in der Côte d'Ivoire


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung der Côte d'Ivoire (Assemblée nationale) ist das Parlament im Einkammersystem der Côte d'Ivoire. In die Nationalversammlung werden 225 Abgeordnete für jeweils vier Jahre gewählt. Die Nationalversammlung befindet sich in Abidjan. In der Hauptstadt Yamoussoukro wurde ein neues Parlamentsgebäude errichtet.



Politik in Gambia


Politische Parteien in Gambia

Gambia ist ein von einer alleinregierenden Partei dominiertes Land. An der Macht ist die Alliance for Patriotic Reorientation and Construction. Oppositionelle Parteien sind erlaubt, gelangen aber zu keinem großen Einfluss. Im Jahr 2005 bilden fünf oppositionelle Parteien eine Koalition mit dem Namen National Alliance for Democracy and Development. Zur Zeit sind acht Parteien registriert.


Parteien in Gambia

Alliance for Patriotic Reorientation and Construction (APRC)

National Alliance for Democracy and Development (NADD)

National Democratic Action Movement (NDAM)

National Reconciliation Party (NRP)

People's Democratic Organisation for Independence and Socialism (PDOIS)

People's Progressive Party (PPP)

United Democratic Party (UDP)

Gambia Party for Democracy and Progress (GPDP)

National Convention Party (NCP)



Politik in Ghana


Politisches System

Die Politik in Ghana ist eng verbunden mit der Geschichte Ghanas, der Geschichte des Sklavenhandels, der Existenz als Kronkolonie des Vereinigten Königreiches sowie dem Kampf um die Unabhängigkeit. 1957 hat Ghana in die Unabhängigkeit gelangt. Die politische Lage war aber nicht immer stabil. Militärputsche lösten demokratische Regierungen ab. Ghana ist eine Präsidialrepublik, in der sowohl das Parlament als auch der Präsident direkt vom Volk gewählt werden. Die Wahlperiode dauert jeweils vier Jahre. Der Präsident darf nur zwei Amtsperioden regieren. In der nunmehr vierten Republik ist der Präsident sowohl Staatsoberhaupt, Chef der Regierung und oberster Befehlshaber. Er geniesst während seiner Amtszeit Immunität und ist der Verfassung verpflichtet. Die Wahlen in Ghana zum Parlament und zum Präsidenten sind allgemein, gleich, frei und geheim und werden direkt vom Volk ausgeübt. Der Präsident muss mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen. Das Land ist in so viele Wahlkreise unterteilt, wie Sitze im Parlament vergeben werden sollen. Zurzeit stehen hierfür 230 Sitze zur Verfügung. Die Wahlen gehen nach dem reinen Mehrheitswahlrecht, also gilt grundsätzlich der Kandidat als gewählt, der in seinem Wahlkreis, in der er auch wohnhaft sein muss, die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Dies hat in Ghana zur Herrschaft eines dominierenden Zweiparteiensystems geführt. Die New Patriotic Party und der National Democratic Congress sind zurzeit die beiden dominierenden Parteien. Andere Parteien sind zugelassen und registriert. Einige Sitze konnte bisher im Parlament auch immer von anderen Parteien, als den beiden dominierenden eingenommen werden.


Rolle des Präsidenten in Ghana

Der Präsident des Staates übt in Personalunion auch gleichzeitig die Regierungsgeschäfte aus und ist der Oberbefehlshaber über die Streifkräfte. Damit verfügt er über sehr starke Machtposition, die zunächst lediglich durch das Parlament kontrolliert wird, das im wesentlichen die Gesetzgebungskompetenz hat. Die Verfassung regelt die Möglichkeit, den Präsidenten des Amtes zu entheben, wenn ihm eine schwere Verfehlung zur Last gelegt wird.


Parteien in Ghana

All People’s Party (Ghana)

Alliance of Democratic Forces

Convention People’s Party

Democratic Freedom Party (Ghana)

Democratic People’s Party

Every Ghanaian Living Everywhere

Ghana Democratic Republican Party

Grand Coalition (Ghana)

Great Alliance

Great Consolidated Popular Party

National Convention Party (Ghana)

National Democratic Congress

National Reform Party

New Patriotic Party

People’s National Convention

Popular Party for Democracy and Development

Progressive Alliance

United Ghana Movement

United Renaissance Party



Politik in Guinea


Nationalversammlung

Die Guineische Nationalversammlung (frz. Assemblée nationale guinéenne) ist das nationale Parlament im Einkammersystem von Guinea. In die Nationalversammlung werden 114 Abgeordnete für jeweils fünf Jahre gewählt. Bisher wurde dieses Parlament erst zweimal gewählt, im Juni 1995 und im Juni 2002. Die Nationalversammlung befindet sich in der Hauptstadt Conakry.



Politik in Guinea Bissau


Nationale Volksversammlung

Die Nationale Volksversammlung (port. Assembleia Nacional Popular da Guiné-Bissau) ist das Parlament im Einkammersystem von Guinea-Bissau. In der Nationalen Volksversammlung werden 100 Abgeordnete für jeweils vier Jahre gewählt. Das Parlamentsgebäude befindet sich in der Hauptstadt Bissau.

 

Parteien in Guinea Bissau

Partido Africano da Independência da Guiné e Cabo Verde

Partido para a Renovação Social



Politik in Kap Verde


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung (Assembleia Nacional) ist das Parlament im Einkammersystem von Kap Verde. In die Nationalversammlung von Kap Verde werden 72 Abgeordnete nach dem Verhältniswahlrecht gewählt. Es befindet sich in der Hauptstadt Praia.



Politik in Liberia


Repräsentantenhaus

Das Repräsentantenhaus ist das Unterhaus im Zweikammersystem von Liberia. In das Repräsentantenhaus (House of Representatives) werden 64 Abgeordnete für jeweils sechs Jahre gewählt. Das Gebäude befindet sich im Capitol Building im Regierungsviertel Capitol Hill der Hauptstadt Monrovia.


Senat

Der Senat von Liberia ist neben dem Repräsentantenhaus (als Unterhaus) das Oberhaus des liberianischen Parlaments. Im Senat wird jedes der 15 Counties von Liberia gleichmässig durch zwei Mitglieder vertreten.


Liberianische Parteien

Congress for Democratic Change

Liberty Party (Liberia)

National Democratic Party of Liberia

National Patriotic Party

True Whig Party

Unity Party (Liberia)



Politik in Mali


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung von Mali ist das Parlament im Einkammersystem von Mali. In die Nationalversammlung werden 160 Abgeordnete für jeweils fünf Jahre gewählt. Die Nationalversammlung befindet sich in der Hauptstadt Bamako.



Politik in Mauretanien


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung von Mauretanien (Assemblée nationale de Mauritanie, Al Jamiya al-Wataniyah? ist das nationale Parlament im legislativen Zweikammersystem der Islamischen Republik Mauretanien. In das Parlament werden 95 Abgeordnete für jeweils fünf Jahre gewählt. Das Parlamentsgebäude befindet sich in der Hauptstadt Nouakchott.


Militärrat für Gerechtigkeit und Demokratie

Der Militärrat für Gerechtigkeit und Demokratie (al-madschlis al-’askari- li-l-’ada-la wa-d-di-muqra-ti-ya, Conseil militaire pour la justice et la démocratie) war eine Junta aus 17 Offizieren nach dem Militärputsch vom 3. August 2005. Vorsitzender des Rates war Oberst Ely Ould Mohamed Vall. Im März 2007 übergab der Militärrat die Macht an den gewählten Präsidenten Sidi Mohamed Ould Cheikh Abdallahi.



Politik in Niger


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung von Niger ist das Parlament in Niger. Die Nationalversammlung ist als Einkammersystem gebildet. 113 Abgeordnete, die für fünf Jahre jeweils gewählt werden, sitzen in der Nationalversammlung.


Mouvement des Nigériens pour la Justice

Die Bewegung der Nigrer für Gerechtigkeit (Mouvement des Nigériens pour la Justice, MNJ) ist eine Tuareg-Rebellenorganisation die 2007 neu gegründet wurde und mehrere Angriffe gegen die nigrische Armee verübt hat. Mit verbündeten Gruppierungen im angrenzenden Mali bildet die MNJ die Tuareg-Allianz Niger-Mali (Alliance Touarègue Niger-Mali). Nach eigener Darstellung kämpft die MNJ gegen die Marginalisierung der Tuareg und für ihre Beteiligung an den Erlösen aus der Urangewinnung in Arlit wie auch für Gerechtigkeit und Entwicklung im gesamten Niger. Die nigrische Regierung betrachtet die Gruppierung hingegen als gewöhnliche Kriminelle und lehnt Verhandlungen ab.


Oberster Rat für die Wiederherstellung der Demokratie

Der Oberste Rat für die Wiederherstellung der Demokratie (französisch: Conseil suprême pour la Restauration de la Démocratie, oder CSRD), angeführt von Salou Djibo, ist eine Militärjunta, die beim Staatsstreich im Niger am 18. Februar 2010 gegründet wurde. Der CSRD gibt als sein Ziel an, Niger zu einem "Beispiel für Demokratie und gute Regierung" zu machen.


Parteien in Niger

Front démocratique pour le renouveau

Mouvement National de la Société de Développement

Nigrische Fortschrittspartei



Politik inNigeria


Politisches System

Das politische System Nigerias ist geprägt von demokratischen Umwälzungen ab 1998. Nigeria hatte nach seiner Unabhängigkeit von Grossbritannien und Nordirland am 1. Oktober 1960 eine sehr wechselvolle Geschichte. Demokratisch legitimierte sowie gewählte Regierungen und autoritäre Regime wechselten sich rasch ab. Die Militärregierung unter Sani Abacha von 1993 bis 1998 galt als eines der repressivsten Afrikas. 1999 wurde der Vielvölkerstaat Nigeria erneut demokratisiert. Zur Zeit ist Nigeria eine präsidiale Bundesrepublik im Commonwealth of Nations, die sogenannte 4. Republik. Allerdings wird das System weiterhin unterwandert von Korruption.


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung (National Assembly of Nigeria) besteht aus zwei Kammern, die Legislaturperiode dauert 4 Jahre. Das Repräsentantenhaus (Nigerian House of Representatives) hat 360 Sitze und einen Sprecher, der sogenannte Speaker of the Nigerian House of Representatives. Dieses Amt wird seit 2007 von Dimeji Bankole ausgeübt. Der Senat (Senate of Nigeria) hingegen hat 109 Sitze und einen Senatspräsidenten, der President of Senate. Seit 2007 hat David Mark diesen Posten inne. Insgesamt gibt es bei den Wahlen jeweils 36 Wahlkreise für die 36 Bundesstaaten. Für jeden Wahlkreis sind 3 Sitze reserviert. Zudem ist für das Federal Capital Territory Abuja ein Sitz reserviert.


Regierungssystem

Der mit weitgehenden Vollmachten ausgestattete Präsident Nigerias ist das Staatsoberhaupt und zugleich Regierungschef des Landes. Er hat daher eine starke Stellung in der Exekutive des politischen Systems und leitet das Kabinett, auch Bundesexekutivrat (Federal Executive Council) genannt. Zudem ist er der Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Der Präsident wird alle 4 Jahre direkt gewählt und hat zwei Amtszeiten. Die Gesetzesvorschläge des Präsidenten müssen vom Senat bestätigt werden.



Politik in Senegal


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung (Assemblée nationale du Sénégal) ist das Unterhaus im Zweikammersystem von Senegal. Es besteht aus 120 Abgeordneten, die für fünf Jahre gewählt werden. Die Nationalversammlung befindet sich in der Hauptstadt Dakar.


Parti Démocratique Sénégalais

Die Parti Démocratique Sénégalais (Senegalesische Demokratische Partei, PDS) ist eine politische Partei in Senegal. Die Partei definiert sich als liberal und ist Mitglied der Liberalen Internationale. Seit ihrer Gründung 1974 ist Abdoulaye Wade Parteivorsitzender. Er löste bei den Präsidentschaftswahlen 2000 Abdou Diouf von der Sozialistischen Partei ab. Seit den Parlamentswahlen von 2001 regiert die PDS als grösste Partei der so genannten Sopi-Koalition. Bei den Wahlen 2007, die von den wichtigsten Oppositionsparteien boykottiert wurden, gewann die Sopi-Koalition 131 der 150 Parlamentssitze in der Nationalversammlung.



Politik in Sierra Leone


Wahlen in Sierra Leone

Auf nationaler Ebene wird in Sierra Leone alle 5 Jahre das Parlament und der Präsident direkt vom Volk gewählt. Im Parlament werden 112 der 124 Sitze gewählt, 12 Sitze gehen an regionale Führer, die sogenannten Paramount Chiefs. Sierra Leone hat ein Mehrparteiensystem, nachdem zwischen 1978 und 1992 der All People's Congress einzige zugelassene Partei war.



Politik in Togo


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung (Assemblée Nationale du Togo) ist das Parlament im Einkammersystem von Togo. In der Nationalversammlung sind 81 Abgeordnete vertreten, die für fünf Jahre nach dem Verhältniswahlrecht gewählt werden. Die Nationalversammlung befindet sich in der Hauptstadt Lomé.