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Politik




Politik mit den westafrikanischen Ländern

Seit dem Ende der Kolonialzeit vor 50 Jahren, und der Unabhängigkeit vieler westafrikanischer Staaten von den europäischen Mächten, haben sich die politischen Strukturen in den einzelnen Ländern doch sehr unterschiedlich entwickelt. Dies resultiert aus verschiedenen Faktoren heraus. Dabei ist auch zu erwähnen wie die Länder Westafrikas unterschiedlich verwaltet wurden. Es sind primär besonders die wirtschaftlichen Interessen der ehemaligen Kolonialmächte zu nennen, die je nach Land, mehr oder weniger stark ausgeprägt waren. Sekundär sind die Einflüsse auf die jeweiligen neuen Regierungen zu berücksichtigen, um weitere politische Direktiven im europäischen Sinn durchzusetzen. Des weiteren spielen die vielen Ethnien mit ihren unterschiedlichen Lebensweisen und Sprachen eine Rolle. Würde man die Völker Westafrikas nach den Sprachen und ihren traditionellen Herkünften darstellen, so würde die politische Landkarte anders aussehen als sie heute ist.


Wirklich politisch Unabhängig sind die Staaten Westafrikas bis heute nicht. Europa hält durch wirtschaftliche Interessen immer noch eine grosse Machtfülle über die westafrikanischen Länder. Die Folgen spielen sich dann einer für Westafrika negativen Politik wieder. Daraus resultierende Bürgerkriege und Revolten, mit vielen toten und verletzten Personen, werden dafür billigend in Kauf genommen.


Wirtschaftspolitisch ist man darauf bedacht die Rohstoffe zu bekommen die man benötigt, und das möglichst billig. Die Existenzen die in Westafrika hinter den Exporten stehen interessiert fast niemanden. Hauptsache man bekommt das was man möchte.  Es wird meistens nur dann gehandelt wenn es zu grossen Eskalationen kommt. Wenn ein Machthaber nicht mehr zu halten ist, versucht man sich mit dem nächsten zu Arrangieren, um weitermachen zu können wie bisher.

 

Vielfach wird die Not der Leute durch Korruption ausgenutzt um Interessen im politischen und wirtschaftlichen Sinn durchzusetzen. Noch nie hat ein Machthaber Vermögen und Reichtum mit ins Grab genommen. Durch Ausbeutung werden Leben, Gesundheit und ganze Familien vernichtet.


Die Länder Westafrikas können sich politisch und wirtschaftlich nur dann richtig entfalten, wenn sie sich zu ihrer eigenen Identität bekennen, mit ihren eigenen stärken Selbstbewusst agieren und mit ihren vielen tausendjährigen Erfahrungen in wirklich freier Bestimmung handeln können.


Schlagzeilen Westafrika News



Guinea 05.09.2021

Putsch in Guinea

In Guinea gab es einen Putsch von Spezialkräften der Armee. Militärs haben Präsident Alpha Condé am Sonntag gefangen genommen und die Regierung "aufgelöst", hiess es in einem Video der Putschisten, das der Nachrichtenagentur AFP zuging und über soziale Netzwerke geteilt wurde. Die Lage soll aber noch unübersichtlich sein. Mehr ›››


Mali 19.08.2021

Soldaten in Mali getötet

Bei einem Angriff auf einen Armeekonvoi im westafrikanischen Mali sind am Donnerstag mindestens elf Soldaten getötet worden. Die Militärfahrzeuge stiessen zunächst auf einen Sprengsatz und wurden anschliessend von unbekannten Tätern beschossen, wie die Armee mitteilte. Mehr ›››


Niger 17.08.2021

Viele Tote bei heftigen Überflutungen

Bei Überschwemmungen im westafrikanischen Niger sind mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Starke Regenfälle hätten 63 Gemeinden im Land überflutet, teilte das Ministerium für Katastrophenmanagement am Montagabend mit. Mehr ›››


Cote d'Ivoire 15.08.2021

Erster Ebola-Fall in der Cote d'Ivoire seit 1994

Im westafrikanischen Staat Cote d'Ivoire ist der erste Fall der lebensgefährlichen Ebola-Krankheit seit mehr als einem Vierteljahrhundert registriert worden. Das meldete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Nacht zu Sonntag. Mehr ›››


Burkina Faso 06.06.2021

Mindestens 138 Tote bei Jihadisten-Angriff

Bei einem Angriff mutmasslicher Jihadisten im westafrikanischen Staat Burkina Faso sind mindestens 138 Menschen getötet worden. Präsident Roch Marc Christian Kabore verurteilte den nächtlichen Überfall auf das Dorf Solhan am Samstag als eine "barbarische" Tat. Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres zeigte sich empört. Mehr ›››


Mali 26.05.2021

Erneuter Putsch in Mali

In Mali haben der von der internationalen Gemeinschaft anerkannte Übergangspräsident Bah Ndaw und der Regierungschef Moctar Ouane ihren Rücktritt bekannt gegeben. Es liefen die Verhandlungen über ihre Freilassung und die Bildung einer neuen Regierung, teilte ein Spezialberater des Vizepräsidenten, Assimi Goita, am Mittwoch mit. Damit verschärft sich die politische Krise in Mali weiter. Mehr ›››


Burkina Faso 27.04.2021

Zwei spanische Journalisten bei Überfall getötet

Zwei spanische Journalisten sind bei einem Überfall in Burkina Faso in Westafrika getötet worden. Die Leichen der beiden Männer seien geborgen worden, man warte allerdings auf die endgültige Identifizierung, sagte die spanische Aussenministerin Arancha González Laya am Dienstag vor Journalisten in Madrid. Mehr ›››


Cote d'Ivoire 15.04.2021

Lebenslange Haftstrafen in Paris für Bombardierung in Westafrika

Fast 17 Jahre nach dem tödlichen Angriff auf französische Soldaten im westafrikanischen Staat Cote d'Ivoire hat nun ein Pariser Gericht drei Angeklagte in Abwesenheit zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Mehr ›››


Benin 14.04.2021

Amtsinhaber Talon gewinnt Präsidentenwahl

In Benin hat Amtsinhaber Patrice Talon die Präsidentenwahl vom Sonntag deutlich gewonnen. Der 62-Jährige bekam laut vorläufigem Endergebnis 86,57 Prozent der Stimmen, wie die Wahlkommission in der Nacht zum Mittwoch mitteilte. Auf das gemeinsam als Präsident und Vizepräsident angetretene Duo Alassane Soumanou und Paul Hounkpè entfielen 11,29 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,17 Prozent. Mehr ›››


Niger 22.03.2021

137 Tote bei Massaker

Bei einem neuen Massaker in dem von Terror heimgesuchten westafrikanischen Staat Niger sind mindestens 137 Menschen getötet worden. Der Regierung zufolge griffen Bewaffnete mehrere Dörfer in der Region Tahoua nahe der Grenze zum Nachbarland Mali an. Mehr ›››


Mali 17.03.2021

Angriff auf Militärlager mit mindestens 53 Toten

Bei einem Angriff auf ein Militärlager im westafrikanischen Mali sind nach Angaben der Streitkräfte mindestens 53 Menschen getötet worden. Zu dem Angriff sei es am Montag in Tessit in der Region Gao im Osten des Landes gekommen, teilte das Militär am Mittwoch mit. Mehr ›››


Niger 17.03.2021

Mindestens 58 Tote bei Angriff auf Markthändler im Niger

Im Niger sind mindestens 58 Menschen bei einem Massaker ums Leben gekommen. Laut einer im Staatsfernsehen verlesenen Regierungserklärung wurde für Mittwoch eine Staatstrauer angeordnet. Die Attacke hatte sich bereits am Montag in der Tillabéri-Region an der Grenze zu Mali ereignet.

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Cote d'Ivoire 11.03.2021

Premierminister der Cote d'Ivoire in Freiburger Klinik gestorben

Der Premierminister der westafrikanischen Cote d'Ivoire, Hamad Bakayoko, ist tot. Bakayoko starb am späten Mittwochabend in einer Freiburger Klinik an den Folgen einer Krebserkrankung, hiess es in einer Erklärung im nationalen Fernsehen der Cote d'Ivoire. Der 56-Jährige galt als möglicher Nachfolger von Präsident Alassane Ouattara. Mehr ›››


Senegal 05.03.2021

Ausschreitungen erschüttern Senegal

Die Festnahme des Oppositionsführers Ousmane Sonko in Senegal hat den zweiten Tag in Folge zu Ausschreitungen in dem westafrikanischen Land geführt. In der Hauptstadt Dakar lieferten sich am Freitag hunderte junge Menschen Strassenkämpfe mit Polizisten. Sie errichteten Barrikaden aus brennenden Reifen und schleuderten unter anderem Steine gegen die Einsatzkräfte, die Tränengas einsetzten. Mehr ›››


03.01.2021

Mehr als 70 Tote bei Anschlag

In Niger haben bewaffnete Angreifer mindestens 70 Menschen getötet. Die genauen Umstände sind noch unklar. In dem westafrikanischen Land kommt es immer wieder zu Anschlägen. Im westafrikanischen Niger haben Bewaffnete mindestens 70 Menschen getötet und 20 weitere verletzt.

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Niger 02.01.2021

Stichwahl um Präsidentenamt

Im westafrikanischen Niger kommt es nach der Präsidentenwahl vom 27. Dezember zu einer Stichwahl, weil keiner der 30 Kandidaten die notwendige Mehrheit von 50 Prozent der Stimmen erreichte. Der Kandidat der Regierungspartei, Mohamed Bazoum, bekam laut vorläufigem Ergebnis vom Samstag 39,33 Prozent der gültigen Stimmen, der frühere Präsident von der Opposition, Mahamane Ousmane, 16,99 Prozent. Mehr ›››





Weitere ausführliche Informationen zu politischen Themen und aktuelle Meldungen finden sie in der folgenden Rubrik:


Westafrika Aktuell







Pressemeldungen Westafrika Politik



Westafrika


Burkina Faso im Terror, Eine Million Menschen auf der Flucht

Deutschlandfunkkultur.de/ 26.11.2020


Militäreinsätze in Westafrika, Eskalierende Gewalt im Sahel

Deutschlandfunk 10.01.2020


Deutlich mehr Piratenangriffe

tagesschau.de 16.01.2019


Fluchtursachen in Afrika bekämpfen: So geht es nicht

Der Tagesspiegel 15.08.2018


West Africa Leaks: Westafrikas verschwundene Steuergelder

Deutsche Welle 26.05.2018


Côte d'Ivoire


Freispruch für Laurent Gbagbo

taz 15.01.2019


Streit um die künftige Regierung der Elfenbeinküste

Epoch Times 09.08.2018


Mali  


Ein neues "Afghanistan" droht

Frankfurter Rundschau 31.03.2018


Mali zwischen Gotteskriegern und Besatzern

Der Standard 20.03.2018


Wie ein Velorennen für Abwechslung im afrikanischen Kriegsgebiet sorgt

az Aargauer Zeitung 18.03.2018

Politik in Benin


Politische Parteien in Benin

Der westafrikanische Staat Benin hat ein Mehrparteiensystem. Politische Parteien spielen in Benin nur eine untergeordnete Rolle, im Vergleich mit Einzelpersönlichkeiten, Ethnien und regionalen Mächten. In Benin ist ein Trend zum Zusammenschluss von Parteien zu Wahlallianzen erkennbar, so das sich die Anzahl der Parteien im Nationalparlament von 24 im Jahr 1991 auf 12 halbiert hat. Von 1961 bis 1963 war die Rassemblement Démocratique du Dahomé die einzige Partei in der damaligen Republik Dahomey. Von 1975 bis 1990 war die Volksrevolutionäre Partei Benins die Einheitspartei in der Volksrepublik Benin.


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung (Assemblée Nationale du Bénin) ist das Parlament im Einkammersystem von Benin. Die Nationalversammlung besteht aus 83 Abgeordneten, die jeweils für fünf Jahre nach dem Verhältniswahlrecht gewählt werden.



Politik in Burkina Faso


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung von Burkina Faso ist das Parlament im Einkammersystem von Burkina Faso. In das Parlament werden 111 Abgeordnete für jeweils fünf Jahre gewählt. 1995 bis 2002 war es Unterhaus in einem Zweikammersystem, seit der Abschaffung des Oberhauses ist es die einzige Kammer. Es befindet sich in der Hauptstadt Ouagadougou.



Politik in der Côte d'Ivoire


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung der Côte d'Ivoire (Assemblée nationale) ist das Parlament im Einkammersystem der Côte d'Ivoire. In die Nationalversammlung werden 225 Abgeordnete für jeweils vier Jahre gewählt. Die Nationalversammlung befindet sich in Abidjan. In der Hauptstadt Yamoussoukro wurde ein neues Parlamentsgebäude errichtet.



Politik in Gambia


Politische Parteien in Gambia

Gambia ist ein von einer alleinregierenden Partei dominiertes Land. An der Macht ist die Alliance for Patriotic Reorientation and Construction. Oppositionelle Parteien sind erlaubt, gelangen aber zu keinem großen Einfluss. Im Jahr 2005 bilden fünf oppositionelle Parteien eine Koalition mit dem Namen National Alliance for Democracy and Development. Zur Zeit sind acht Parteien registriert.


Parteien in Gambia

Alliance for Patriotic Reorientation and Construction (APRC)

National Alliance for Democracy and Development (NADD)

National Democratic Action Movement (NDAM)

National Reconciliation Party (NRP)

People's Democratic Organisation for Independence and Socialism (PDOIS)

People's Progressive Party (PPP)

United Democratic Party (UDP)

Gambia Party for Democracy and Progress (GPDP)

National Convention Party (NCP)



Politik in Ghana


Politisches System

Die Politik in Ghana ist eng verbunden mit der Geschichte Ghanas, der Geschichte des Sklavenhandels, der Existenz als Kronkolonie des Vereinigten Königreiches sowie dem Kampf um die Unabhängigkeit. 1957 hat Ghana in die Unabhängigkeit gelangt. Die politische Lage war aber nicht immer stabil. Militärputsche lösten demokratische Regierungen ab. Ghana ist eine Präsidialrepublik, in der sowohl das Parlament als auch der Präsident direkt vom Volk gewählt werden. Die Wahlperiode dauert jeweils vier Jahre. Der Präsident darf nur zwei Amtsperioden regieren. In der nunmehr vierten Republik ist der Präsident sowohl Staatsoberhaupt, Chef der Regierung und oberster Befehlshaber. Er geniesst während seiner Amtszeit Immunität und ist der Verfassung verpflichtet. Die Wahlen in Ghana zum Parlament und zum Präsidenten sind allgemein, gleich, frei und geheim und werden direkt vom Volk ausgeübt. Der Präsident muss mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen. Das Land ist in so viele Wahlkreise unterteilt, wie Sitze im Parlament vergeben werden sollen. Zurzeit stehen hierfür 230 Sitze zur Verfügung. Die Wahlen gehen nach dem reinen Mehrheitswahlrecht, also gilt grundsätzlich der Kandidat als gewählt, der in seinem Wahlkreis, in der er auch wohnhaft sein muss, die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Dies hat in Ghana zur Herrschaft eines dominierenden Zweiparteiensystems geführt. Die New Patriotic Party und der National Democratic Congress sind zurzeit die beiden dominierenden Parteien. Andere Parteien sind zugelassen und registriert. Einige Sitze konnte bisher im Parlament auch immer von anderen Parteien, als den beiden dominierenden eingenommen werden.


Rolle des Präsidenten in Ghana

Der Präsident des Staates übt in Personalunion auch gleichzeitig die Regierungsgeschäfte aus und ist der Oberbefehlshaber über die Streifkräfte. Damit verfügt er über sehr starke Machtposition, die zunächst lediglich durch das Parlament kontrolliert wird, das im wesentlichen die Gesetzgebungskompetenz hat. Die Verfassung regelt die Möglichkeit, den Präsidenten des Amtes zu entheben, wenn ihm eine schwere Verfehlung zur Last gelegt wird.


Parteien in Ghana

All People’s Party (Ghana)

Alliance of Democratic Forces

Convention People’s Party

Democratic Freedom Party (Ghana)

Democratic People’s Party

Every Ghanaian Living Everywhere

Ghana Democratic Republican Party

Grand Coalition (Ghana)

Great Alliance

Great Consolidated Popular Party

National Convention Party (Ghana)

National Democratic Congress

National Reform Party

New Patriotic Party

People’s National Convention

Popular Party for Democracy and Development

Progressive Alliance

United Ghana Movement

United Renaissance Party



Politik in Guinea


Nationalversammlung

Die Guineische Nationalversammlung (frz. Assemblée nationale guinéenne) ist das nationale Parlament im Einkammersystem von Guinea. In die Nationalversammlung werden 114 Abgeordnete für jeweils fünf Jahre gewählt. Bisher wurde dieses Parlament erst zweimal gewählt, im Juni 1995 und im Juni 2002. Die Nationalversammlung befindet sich in der Hauptstadt Conakry.



Politik in Guinea Bissau


Nationale Volksversammlung

Die Nationale Volksversammlung (port. Assembleia Nacional Popular da Guiné-Bissau) ist das Parlament im Einkammersystem von Guinea-Bissau. In der Nationalen Volksversammlung werden 100 Abgeordnete für jeweils vier Jahre gewählt. Das Parlamentsgebäude befindet sich in der Hauptstadt Bissau.

 

Parteien in Guinea Bissau

Partido Africano da Independência da Guiné e Cabo Verde

Partido para a Renovação Social



Politik in Kap Verde


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung (Assembleia Nacional) ist das Parlament im Einkammersystem von Kap Verde. In die Nationalversammlung von Kap Verde werden 72 Abgeordnete nach dem Verhältniswahlrecht gewählt. Es befindet sich in der Hauptstadt Praia.



Politik in Liberia


Repräsentantenhaus

Das Repräsentantenhaus ist das Unterhaus im Zweikammersystem von Liberia. In das Repräsentantenhaus (House of Representatives) werden 64 Abgeordnete für jeweils sechs Jahre gewählt. Das Gebäude befindet sich im Capitol Building im Regierungsviertel Capitol Hill der Hauptstadt Monrovia.


Senat

Der Senat von Liberia ist neben dem Repräsentantenhaus (als Unterhaus) das Oberhaus des liberianischen Parlaments. Im Senat wird jedes der 15 Counties von Liberia gleichmässig durch zwei Mitglieder vertreten.


Liberianische Parteien

Congress for Democratic Change

Liberty Party (Liberia)

National Democratic Party of Liberia

National Patriotic Party

True Whig Party

Unity Party (Liberia)



Politik in Mali


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung von Mali ist das Parlament im Einkammersystem von Mali. In die Nationalversammlung werden 160 Abgeordnete für jeweils fünf Jahre gewählt. Die Nationalversammlung befindet sich in der Hauptstadt Bamako.



Politik in Mauretanien


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung von Mauretanien (Assemblée nationale de Mauritanie, Al Jamiya al-Wataniyah? ist das nationale Parlament im legislativen Zweikammersystem der Islamischen Republik Mauretanien. In das Parlament werden 95 Abgeordnete für jeweils fünf Jahre gewählt. Das Parlamentsgebäude befindet sich in der Hauptstadt Nouakchott.


Militärrat für Gerechtigkeit und Demokratie

Der Militärrat für Gerechtigkeit und Demokratie (al-madschlis al-’askari- li-l-’ada-la wa-d-di-muqra-ti-ya, Conseil militaire pour la justice et la démocratie) war eine Junta aus 17 Offizieren nach dem Militärputsch vom 3. August 2005. Vorsitzender des Rates war Oberst Ely Ould Mohamed Vall. Im März 2007 übergab der Militärrat die Macht an den gewählten Präsidenten Sidi Mohamed Ould Cheikh Abdallahi.



Politik in Niger


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung von Niger ist das Parlament in Niger. Die Nationalversammlung ist als Einkammersystem gebildet. 113 Abgeordnete, die für fünf Jahre jeweils gewählt werden, sitzen in der Nationalversammlung.


Mouvement des Nigériens pour la Justice

Die Bewegung der Nigrer für Gerechtigkeit (Mouvement des Nigériens pour la Justice, MNJ) ist eine Tuareg-Rebellenorganisation die 2007 neu gegründet wurde und mehrere Angriffe gegen die nigrische Armee verübt hat. Mit verbündeten Gruppierungen im angrenzenden Mali bildet die MNJ die Tuareg-Allianz Niger-Mali (Alliance Touarègue Niger-Mali). Nach eigener Darstellung kämpft die MNJ gegen die Marginalisierung der Tuareg und für ihre Beteiligung an den Erlösen aus der Urangewinnung in Arlit wie auch für Gerechtigkeit und Entwicklung im gesamten Niger. Die nigrische Regierung betrachtet die Gruppierung hingegen als gewöhnliche Kriminelle und lehnt Verhandlungen ab.


Oberster Rat für die Wiederherstellung der Demokratie

Der Oberste Rat für die Wiederherstellung der Demokratie (französisch: Conseil suprême pour la Restauration de la Démocratie, oder CSRD), angeführt von Salou Djibo, ist eine Militärjunta, die beim Staatsstreich im Niger am 18. Februar 2010 gegründet wurde. Der CSRD gibt als sein Ziel an, Niger zu einem "Beispiel für Demokratie und gute Regierung" zu machen.


Parteien in Niger

Front démocratique pour le renouveau

Mouvement National de la Société de Développement

Nigrische Fortschrittspartei



Politik inNigeria


Politisches System

Das politische System Nigerias ist geprägt von demokratischen Umwälzungen ab 1998. Nigeria hatte nach seiner Unabhängigkeit von Grossbritannien und Nordirland am 1. Oktober 1960 eine sehr wechselvolle Geschichte. Demokratisch legitimierte sowie gewählte Regierungen und autoritäre Regime wechselten sich rasch ab. Die Militärregierung unter Sani Abacha von 1993 bis 1998 galt als eines der repressivsten Afrikas. 1999 wurde der Vielvölkerstaat Nigeria erneut demokratisiert. Zur Zeit ist Nigeria eine präsidiale Bundesrepublik im Commonwealth of Nations, die sogenannte 4. Republik. Allerdings wird das System weiterhin unterwandert von Korruption.


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung (National Assembly of Nigeria) besteht aus zwei Kammern, die Legislaturperiode dauert 4 Jahre. Das Repräsentantenhaus (Nigerian House of Representatives) hat 360 Sitze und einen Sprecher, der sogenannte Speaker of the Nigerian House of Representatives. Dieses Amt wird seit 2007 von Dimeji Bankole ausgeübt. Der Senat (Senate of Nigeria) hingegen hat 109 Sitze und einen Senatspräsidenten, der President of Senate. Seit 2007 hat David Mark diesen Posten inne. Insgesamt gibt es bei den Wahlen jeweils 36 Wahlkreise für die 36 Bundesstaaten. Für jeden Wahlkreis sind 3 Sitze reserviert. Zudem ist für das Federal Capital Territory Abuja ein Sitz reserviert.


Regierungssystem

Der mit weitgehenden Vollmachten ausgestattete Präsident Nigerias ist das Staatsoberhaupt und zugleich Regierungschef des Landes. Er hat daher eine starke Stellung in der Exekutive des politischen Systems und leitet das Kabinett, auch Bundesexekutivrat (Federal Executive Council) genannt. Zudem ist er der Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Der Präsident wird alle 4 Jahre direkt gewählt und hat zwei Amtszeiten. Die Gesetzesvorschläge des Präsidenten müssen vom Senat bestätigt werden.



Politik in Senegal


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung (Assemblée nationale du Sénégal) ist das Unterhaus im Zweikammersystem von Senegal. Es besteht aus 120 Abgeordneten, die für fünf Jahre gewählt werden. Die Nationalversammlung befindet sich in der Hauptstadt Dakar.


Parti Démocratique Sénégalais

Die Parti Démocratique Sénégalais (Senegalesische Demokratische Partei, PDS) ist eine politische Partei in Senegal. Die Partei definiert sich als liberal und ist Mitglied der Liberalen Internationale. Seit ihrer Gründung 1974 ist Abdoulaye Wade Parteivorsitzender. Er löste bei den Präsidentschaftswahlen 2000 Abdou Diouf von der Sozialistischen Partei ab. Seit den Parlamentswahlen von 2001 regiert die PDS als grösste Partei der so genannten Sopi-Koalition. Bei den Wahlen 2007, die von den wichtigsten Oppositionsparteien boykottiert wurden, gewann die Sopi-Koalition 131 der 150 Parlamentssitze in der Nationalversammlung.



Politik in Sierra Leone


Wahlen in Sierra Leone

Auf nationaler Ebene wird in Sierra Leone alle 5 Jahre das Parlament und der Präsident direkt vom Volk gewählt. Im Parlament werden 112 der 124 Sitze gewählt, 12 Sitze gehen an regionale Führer, die sogenannten Paramount Chiefs. Sierra Leone hat ein Mehrparteiensystem, nachdem zwischen 1978 und 1992 der All People's Congress einzige zugelassene Partei war.



Politik in Togo


Nationalversammlung

Die Nationalversammlung (Assemblée Nationale du Togo) ist das Parlament im Einkammersystem von Togo. In der Nationalversammlung sind 81 Abgeordnete vertreten, die für fünf Jahre nach dem Verhältniswahlrecht gewählt werden. Die Nationalversammlung befindet sich in der Hauptstadt Lomé.