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Service    Reise & Tropenkrankheiten

Hinweise zu Tropenkrankheiten, Impfungen, Risiken und ihrer Reiseapotheke


Hinweis: Diese Informationen bieten nur Anhaltspunkte und ersetzen auf keinen Fall eine individuelle ärztliche Beratung. Sie dienen lediglich nur zur allgemeinen Information.


Allgemeiner Hinweis

Hinweise zu Ihrer individuellen Gesundheitsvorsorge vor Ihrer Reise, mit Impfungen, Informationen zur Malaria-Prophylaxe und weiteren Risiken kann Ihnen ihr Gesundheitsamt oder nächste Tropenmediziner geben. Sie können auch ggf. Ihren Hausarzt ansprechen der ihnen weitere Adressen in Ihrer Nähe geben kann.  Bitte beachten sie auch die Einreisevorschriften der verschiedenen Länder Westafrikas, wo z.B eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben ist.


Malaria in Westafrika

Hohes Risiko in den Tropengebieten, in ländlichen Gebieten und auch in Städten.

Erreger: zu 90% Plasmodium falciparum (Malaria tropica)

Vorbeugung: Eine Vorbeugung mit Medikamenten ist dringend zu empfehlen! Malaria-Medikamente  müssen im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung verordnet werden.


Impfungen

Für alle Reisende nach Westafrika wird ein umfassender Impfschutz empfohlen.

Dazu gehören je nach persönlichen Bedarf:

- Gelbfieber

- Hepatitis A, Hepatitis B

- Diphtherie, Tetanus, Polio,

- Typhus,

- Influenza

- Meningokokken-Meningitis,

- Tollwut,

-Pneumokokken,

- Masern,


Risiken

Darminfektionen: Sorgfältige Hygiene bei Nahrungsmitteln und Trinkwasser beachten.


Bilharziose: Kontakt mit Süsswasser-Gewässern (Flüsse, Seen, Bäche) vermeiden.


HIV/AIDS: Übertragung durch Blutkontakt (Piercing, Tätowierung, Verletzungen) und Geschlechtsverkehr. Verwendung von Kondomen sowie sterilen Spritzen und Nadeln sind dringend Empfohlen.


Schädigungen durch Sonne: Sonnenschutzmittel, Kopfbedeckungen, helle Kleidung.


Reiseapotheke

Mit einer Reise-Apotheke kann man sich gegen die häufigsten Erkrankungen in Westafrika schützen und behandeln. Krankenhäuser und Ärzte entsprechen in den meisten Fällen nicht den Europäischen Standards. Für den Normalreisenden sind einige unten aufgeführte ausreichend ist. Je nach Umfang der Reise, dem Reiseziel, der Reisedauer sollte ihre Reiseapotheke angepasst werden.

Hier einige Beispiele für individuelle Bedürfnisse:

- Diabetiker,

- Herz-Kreislauf-Erkrankungen,

- Chronisch Kranke

- Kinder

Bei abgelegenen das Reisezielen sollte über eine sinnvolle Reiseapotheke nachgedacht werden. Im allgemeinen wird aber von einer Selbstmedikation ohne Hilfe eines Arztes oder Apothekers abgeraten. Sollte ein Notfall eintreten so bleibt bei vielen Reisenden in den Tropen nichts anderes übrig, als sich selbst zu behandeln. Dies sollte man nicht ohne eine gewisse medizinische Vorbildung und Erfahrung tun. In diesem Fall kann ihre Reiseapotheke erweitert werden. Auch die Mitnahme von Antibiotika ist möglich, sollte wenn möglich aber Rücksprache mit einem Arzt halten. Im Handel werden auch diverse Notfallsets angeboten. Medikamente gehören bei Flügen ins Handgepäck und sollten am Zielort möglichst unter 25 Grad Celsius gelagert werden.



Beispiel einer Reiseapotheke

Hinweis: Ihr Arzt oder Apotheker ist Ihnen bei der richtigen Auswahl ihrer Reiseapotheke für ihre individuellen Bedürfnisse behilflich. Diese Informationen bieten nur Anhaltspunkte und ersetzen auf keinen Fall eine individuelle ärztliche Beratung. Sie dienen lediglich nur zur allgemeinen Information.


Durchfall:

Loperamid, Elektrolytpulver,


Insektenstiche/Sonnenbrand:           

Fenistilcreme mit Hydrocortison, Soventol®,


Allergien:

Cetirizin,


Kopf/Zahn/Gliederschmerzen:

Paracetamol , Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (ASS),


Fieber/Erkältungsbeschwerden:       

Paracetamol , Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (ASS),


Prellungen/Zerrungen:                        

Heparin- Salbe, Diclofenac-Salbe oder Gel,  


Sodbrennen/Magenbeschwerden:   

Kompensan, Maaloxan, Iberogast, N-Butylscopolamin,  


Brandwunden/Wunden:                    

Panthenol Salbe oder Spray,


Desinfektionsspray:                             

Neomycin-Gaze,  


Ohrenschmerzen:                        

Ohrentropfen,   


Augenentzündung:                         

Augentropfen, Augensalbe,  


Husten:                                        

Dragees oder Tropfen


Schnupfen:                                        

Dragees


Verbandmittel:

- Mullbinden (8cm), sterile Kompressen (7,5x7,5 cm),    Elastische Binden (8cm),

- Verbandspflaster und Heftpflaster

- Einmalhandschuhe

- Desinfektionsmittel für Hände und Gegenstände

- Pinzette, Sicherheitsnadeln, Verbandsschere

- Elektronisches Fieberthermometer


Reise  und Tropenkrankheiten


Amöbenruhr

Die Amöbenruhr (auch: Amöbiasis, Entamöbose) ist eine tropische Infektionskrankheit, die durch Parasiten verursacht wird. Sie betrifft in erster Linie den Darm, allerdings können auch die Leber und weitere Organe befallen werden.


Bilharziose

Bilharziose, auch Schistosomiasis oder Schistosomose genannt, bezeichnet eine Gruppe von Wurmerkrankungen bei Menschen und Tieren, die durch verschiedene Arten von Pärchenegeln ausgelöst wird. Sie betrifft in erster Linie den Darm und die Harnblase, seltener auch andere Organe.


Borreliose

Die Borreliose ist eine durch den Biss infizierter Zecken übertragene bakterielle Infektionskrankheit, welche zunächst Veränderungen der Haut hervorruft, dann aber auch das Nervensystem, Herz und Gelenke befallen kann


Cholera

Bei Cholera (griech. cholera = Gallenbrechdurchfall) handelt es sich um eine akute bakterielle Infektionskrankheit, die den Dünndarm betrifft.


Dengue-Fieber

Dengue-Fieber ist eine akute tropische fieberhafte Erkrankung, die durch das zu den Flaviviren gehörende Dengue-Virus ausgelöst wird und zu dem so genannten hämorraghischen Fieber zählt.Das Dengue-Fieber kommt in tropischen und subtropischen Ländern in Afrika, Asien, Nord-, Mittel- und Südamerika sowie in der Karibik und im West- und Südpazifik vor, insbesondere in Städten und angrenzenden Gebieten.


Guineawurm-Infektion

Die Drakontiasis ist eine durch Fieber, Juckreiz und Hautsymptome gekennzeichnete Erkrankung, die durch den Befall mit dem so genannten Guineawurm hervorgerufen wird.


Ebola-Viruskrankheit

Die Ebola-Viruskrankheit ist eine schwere akute, meist tödlich verlaufende tropische fieberhafte Erkrankung. Diese Krankheit wird durch Filoviren ausgelöst.


Lymphatische Filariose

Bei der lymphatischen Filariose handelt es sich um eine tropische Infektionskrankheit, die in erster Linie das Lymphsystem betrifft.


Fischvergiftung (Ciguatera)

Ciguatera ist die weltweit häufigste Vergiftung durch Fische. Dabei handelt es sich um eine neurotoxische (Nerven schädigend) Fischvergiftung. Die Fischvergiftung kann auch von gut verträglichem Speisefischen ausgelöst werden. Giftige Fische sind nicht von unbedenklichen zu unterscheiden.


Sonnenbrand

Der Sonnenbrand ist eine akute krankhafte Reaktion einer normal lichtempfindlichen Haut auf eine übermässige Sonneneinwirkung. Die ultravioletten Strahlung (UV-B) kann in tieferen Hautschichten zu entzündlichen Reaktionen führen, welche zu Symptomen wie Rötung, Schwellung, Blasenbildung, Fieber, Schüttelfrost und Kollapsneigung führt.


Malaria

Bei der Malaria handelt es sich um eine fieberhafte Erkrankung. Man schätzt, dass in den letzten Jahren ca. 1 Million Menschen jährlich an der Krankheit sterben.


Gelbfieber

Gelbfieber ist eine akute tropische fieberhafte Erkrankung, die durch Flaviviren ausgelöst wird und für grosse Epidemien in Afrika sowie Mittel- und Südamerika verantwortlich war.


Fleckfieber

Fleckfieber, auch Typhus exanthematicus genannt, ist eine akute, meist in Epidemien auftretende Infektionskrankheit.


Lassa-Fieber

Das Lassa-Fieber wurde erst im Jahr 1969 in Nigeria das erste Mal beim Menschen nachgewiesen. Der 5. und letzte Fall einer Infektion mit dem Lassa-Fieber in Deutschland trat am 21. Juli 2006 auf. Ein 68jähriger Chirurg aus Sierra Leone wurde am 22. Juli in der Frankfurter Uniklinik ins künstliche Koma versetzt, aus dem er erst am 7. August erwachte. Er hatte die Erkrankung damit überlebt.


Die Angaben zu den Reisekrankheiten sind nur zur Information und ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Ein Arzt oder Apotheker kann über eine geeignete Prophylaxe oder Therapie entscheiden.